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Meldungen aus dem Kreisausschuss

Kreisausschuss fördert Sportprojekte

Der Kreisausschuss hat über das Sportförderprogramm des Landkreises Mainz-Bingen insgesamt 27.279 Euro für elf Projekte bereitgestellt. Bedacht werden: TGM Budenheim für den Umbau des mittleren Foyers in Gymnastikraum und Lager mit 7500 Euro; TC Gensingen für die Sanierung des Vereinsheims mit 7500 Euro; TC Dalheim für die Umwandlung Tennisplatz mit 4087 Euro; Binger Rudergesellschaft für die Sanierung Treppenhaus und Fassade Bootshaus mit 2387 Euro; TRV Rhenania Bingen für die Erneuerung Wegpflaster und Boden Unterstand mit 963 Euro; TC Undenheim für die Erneuerung der Heizungsanlage mit 937 Euro; TC Stadecken-Elsheim für die Sanierung von drei Tennisplätzen mit 815 Euro; Ingelheimer Reitverein für die Erneuerung der Tretschichten in Halle und Plätzen mit 941 Euro; Tennisfreunde Budenheim für Erneuerung der Heizungsanlage mit Warmwasseranbindung mit 869 Euro; TuS 1848 Ober-Ingelheim für den Austausch Warmwasserspeicher mit 250 Euro; TC Weiler für die Erneuerung der Heizungsanlage mit 1030 Euro.

Zuschüsse für Ausbau der Radinfrastruktur

Die Radinfrastruktur im Landkreis Mainz-Bingen wird weiter ausgebaut. Der Kreisausschuss des Landkreises Mainz-Bingen stimmte jetzt der Förderung von drei Projekten auf Basis der Radwegeförderrichtlinie in den Kommunen zu. In Bingen wird die Errichtung von vier Fahrradparkhäusern mit knapp 148.000 Euro bezuschusst. Für die Errichtung einer Fahrradabstellanlage am Bahnhaltepunkt Bingen-Gaulsheim gibt es eine Zuwendung von knapp 5000 Euro an die Stadt. Das sind jeweils zehn Prozent der Gesamtkosten. Die Vorplanungskosten für den Bau eines Radweges an der L420 zwischen Ockenheim und Bingen Dromersheim übernimmt der Kreis komplett. Die Verbandsgemeinde Gau-Algesheim bekommt hierfür 7500 Euro.

Nachtragsetat in Kreisausschuss eingebracht ­- Fluthilfe ins Ahrtal

Einer Eilentscheidung zur Fluthilfe im Landkreis Ahrweiler hat der Mainz-Binger Kreisausschuss jetzt nachträglich zugestimmt. 50.000 Euro hat Mainz-Bingen bereits Ende Juli ins Ahrtal an die dortige Kreisverwaltung überwiesen, um die immensen Schäden durch die Flutwelle Mitte Juli lindern zu können. Zudem hat Landrätin Dorothea Schäfer den Entwurf des Nachtragshaushaltes in den Ausschuss eingebracht. Danach wird sich der bisher geplante Jahresüberschuss im Ergebnishaushalt von 13,2 Millionen Euro um 7,8 Millionen Euro auf nun 5,4 Millionen Euro reduzieren. Die Verschlechterungen resultieren hierbei hauptsächlich aus dem Teilhaushalt 06 (Schulen und Gebäude) mit minus 3,7 Millionen Euro – durch gestiegene Kosten bei Umbauten und Unterhaltungen – und dem Teilhaushalt 08 (Soziale Hilfen) mit minus 3,3 Millionen Euro – hauptsächlich aufgrund steigender Kosten durch die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes. Ebenso enthält der Nachtragshaushalt die Bereitstellung der Mittel für die Kommunalisierung des ÖPNV im Rahmen der Gründung der „Kommunalverkehr Rhein-Nahe GmbH“. Hier beträgt die anteilige Gesellschaftereinlage des Landkreises 4,1 Millionen Euro, die im Finanzhaushalt als investive Auszahlung veranschlagt wurden. Verabschiedet werden soll der Nachtragsetat in der Kreistagssitzung im Oktober.
Bildquelle: Rainer Oppenheimer