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Kultur • 10. Juni 2024

Erste GardenING in Ingelheim ein voller Erfolg

Es ist genauso wie man es sich vorstellt: Die Menschen flanieren gut gelaunt bei herrlichem Wetter durch ein Meer von Blumen und Pflanzen. Die erste Ingelheimer GardenING hat die Premiere bestanden.

Trotz des wegen Hochwassers auf der Jungau neu gewählten Geländes an der Neisser Straße gab es keine Pannen. Das Gelände eignet sich gut, Parkplätze, für die aus Nah und Fern angereisten Besucher, stehen zur Genüge zur Verfügung und auch der Anschluss mit ÖPNV ist gewährleistet. Auf den Nummernschildern der Autos kann man erkennen, dass die Menschen auch weitere Wege nicht gescheut haben, um auf der ersten GardenING mit dabei zu sein.

Nachdem man seinen Eintritt bezahlt und einen roten Stempel erhalten hat, steht dem Besuch nichts mehr im Wege. Es herrscht eine gelassene und zufriedene Stimmung und selbst die zahlreich mitgebrachten Hunde scheinen sich mit dem Ambiente bestens zu arrangieren. An einigen Ständen gibt es für die Vierbeiner sogar einen erfrischenden Trunk. Neben den vielen unterschiedlichen Pflanzen, die auch zahlreich gekauft werden, kann man sich fachkundig über Pflege und Gestaltung von Gärten informieren. Kunsthandwerk und Accessoires ergänzen das Angebot. Werner Ollig und Heike Boomgaarden informieren auf der Bühne über Blumenwiesen, bienenfreundliche Gärten und „schwebende Kräutergärten“. Auf den Zuschauerbänken ist kaum noch ein Platz zu ergattern als Werner Ollig seine aus Österreich mitgebrachte Sense präsentiert. „Ich habe Respekt vor der knallharten Arbeit“, stellt Ollig fest. Die Arbeit mit der Sense sei ein Ganzkörpertraining, nach 20 Minuten sei man nass geschwitzt und am nächsten Tag stelle sich der Muskelkater ein. Er erläutert dann fachkundig, wie man mit einer Sense arbeitet.

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Die Frage, wie man Vielfalt in den Garten bekommt, scheint einfacher als gedacht. „Alles was im Garten ist, bleibt im Garten“, so Boomgaarden. „Was sich selber aussät, kommt immer wieder, weil es sich im Garten wohlfühlt.“ Einfach einen Stengel aus der Natur beim Spaziergang mit- nehmen, zu Hause in der Sonne liegen lassen bis sich Samen bilden und dann einpflanzen. „Was sich wohlfühlt, bleibt.“

Wer sich zu Hause mit Kräutern und Gemüse bereichern will, dem hilft ein Pflanz- und Erntekalender, den man kostenlos am Eingang erhalten kann.

Auch für Kinder hält das Programm etwas bereit. Eine Mitmachaktion der Kinder- und Jugendfarm Ingelheim e.V. lädt zum Bauen von Vogelhäusern ein.

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Und schließlich gibt es noch eine Gartensprechstunde, zu der jeder seine Pflanzenprobe mitbringen kann und Tipps von Heike Boomgaarden erhält. Sicherlich wird es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben, denn der Zuspruch fordert geradezu dazu auf.

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