Match me if you can - Dating-App Komödie im Ingelheimer Winzerkeller
Der Ingelheimer Winzerkeller war restlos ausverkauft als am Sonntag- Nachmittag die bekannte Komödie „Match me if you can“ an den Start ging. Mit Volker Metzger und Katja Straub präsentierten sich in dem 2- Personen-Stück echte Profis, die aus Rundfunk, Fernsehen und Theater bekannt sind.
Das Publikum wird in die moderne Zeit der Dating-App geleitet. Zwei Personen, die sich über die App zu einem Treffen verabredet haben, stoßen in einer Bar aufeinander. Dem zuvor gab es einen intensiven chat Austausch, in dem beide sich von ihrer besten Seite zeigen wollten. Geschummelt wird dabei schon etwas – Ehrlichkeit steht an zweiter Stelle. Die attraktive Dame in silberfarbenen Highheels und modernem Outfit schwärmt ihrer Freundin am Handy über den tollen, großen, stattlichen Mann vor, der jede Minute eintreffen müsse. Als dieser dann eintrifft – ohne zunächst von seiner date-Partnerin bemerkt zu werden – ist er so von der weiblichen Erscheinung geblendet, dass er sein date aus fadenscheinigen Gründen absagt – nichts ahnend, dass die Anwesende genau die Frau ist, die er über Tinder kennen gelernt hat. Der Neuankömmling hat nun wirklich gar nichts von dem Mann, für den er sich auf der App ausgegeben hat. Er ist eher klein, unscheinbar und schüchtern.
Im weiteren Verlauf lernen sich Lisa und Martin näher kennen. Digitales Kennenlernen steht im Kontrast zu analogem Treffen. Chat und Gespräch werden bewertet, beide kommunizieren zeitweise per Mail, obwohl sie nebeneinander sitzen. Was ist höher zu bewerten – der richtige Mensch oder seine Darstellung im Netz?
Kann man den Abend „rumkriegen“ ohne Handys zu nutzen? „Worüber willst du denn reden“, fragt Martin hilflos und „was haben denn die Leute früher gemacht?“ Schließlich einigen sich beide darauf, dass derjenige, der zum Handy greift, eine Flasche Wodka spendieren muss. Beide scheitern an der Herausforderung, so dass der Wodka bald seine Wirkung zeigt. Es kommt zu bösen Überraschungen – Lisa ist verheiratet und zwar mit dem Arbeitsfreund von Martin. Missverständnisse und manch böse Überraschung kommen ans Licht.
Die Komödie hält was sie verspricht und das Publikum applaudiert lange nach einem Nachmittag, der ganz im Zeichen der Unterhaltung stand.
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