Frauen-Teams des FFV Ingelheim bleiben ungeschlagen
Für die zweite Mannschaft des FFV Ingelheim stand vergangene Woche das letzte Saisonspiel der Frauenfußball Bezirksliga an. Die erste Mannschaft musste die vorletzte Saisonpartie bestreiten. Beide Teams blieben ungeschlagen, wobei die Zweite mit einem starken 15:0-Heimsieg, gegen den TuS Pfaffen-Schwabenheim, ein letztes Ausrufezeichen in der Bezirksliga setzte. Die erste Mannschaft musste sich in der Landesliga, beim teils übermotivierten und sehr hart spielenden TV Albig, mit einem 1:1 begnügen.
Der FFV-Kantersieg gegen Pfaffen-Schwabenheim war Ergebnis einer absolut dominanten Leistung, die auch einer sehr starken FFV-Besetzung geschuldet war. Lena Schuck (3.), Emma Hofmann (10.) und Lilly Rühlmann (12.) stellten bereits in der Anfangsphase auf 3:0. Schuck erhöhte noch vor dem Seitenwechsel auf 4:0 (43.), bevor dann in der zweiten Hälfte ein Tor nach dem Anderen fiel. Rühlmann (48., 56., 65., 81., 85.), Schuck (49., 58.), Lea Krupp (55., 62.) und Emily Janetzko (64., 68.) besorgten die Treffer zum 15:0-Endstand. Lena Schuck sicherte sich mit ihren vier Treffer auch noch die Torjägerkanone der Bezirksliga Nord. Für Krupp, die normal das FFV-Tor hütet und es nun geschafft hat eine Saison ohne Gegentor zu bleiben, waren die beiden Treffer natürlich etwas ganz Besonderes. Sie durfte in der zweiten Hälfte im Sturm spielen. Auch für Emily Janetzko waren die beiden Treffer ein Highlight. Es waren nämlich ihre beiden ersten Treffer in einem Fußballspiel.
Das Spiel der ersten FFV-Mannschaft beim TV Albig hatte, nach der in der Woche zuvor eingefahrenen Meisterschaft, nicht mehr die größte Bedeutung. Auch der TV Albig, der im Mittelfeld der Tabelle steht, konnte in diesem Spiel sportlich nicht wirklich etwas erreichen. Dennoch agierten die Gastgeberinnen hochmotiviert und spielten sehr hart und körperbetont, so dass auf dem unebenen Albiger Rasenplatz kein schönes Spiel entstand. Dennoch erspielten sich die FFV-Fußballerinnen einige große Torgelegenheiten und gingen durch Lilly Rühlmann, nach toller Vorlage von Annabel Rink, verdient mit 1:0 in Führung (23.). In der Folge versäumten es die Ingelheimerinnen die Partie zu entscheiden, was zum Einen an der eigenen Chancenverwertung und zum Anderen an einigen krassen Fehlentscheidungen des Schiedsrichters lag, der beispielsweise einen Foulelfmeter bei einem klaren Foul der Albiger Torhüterin, die die vorm leeren Tor einschussbereite Rink mit zwei Händen umriss, nicht gab. Auch ein falscher Abseitspfiff gegen Rink, die in dieser Szene auf dem Weg zum Ball sogar noch eine Gegenspielerin überholte und schon an der Torhüterin vorbei war, verhinderte das vorentscheidende 2:0 (32.).
So blieb es beim knappen 1:0 und der TVA kam zu zwei guten Torgelegenheiten. Vor der Pause rettete FFV-Akteurin Angelia Drewicke noch auf der Torlinie (41.), doch nach dem Seitenwechsel erzielte Chiara Puci den 1:1-Ausgleich (50.). In der Folge drängten die Ingelheimerinnen zwar auf den Sieg, brachten die Kugel aber nicht mehr im Tor unter, obwohl einige Großchancen erspielt wurden.
So passt das Fazit von FFV-Spielerin Mika Müller-Haeseler perfekt zum Spiel. Sie sagte: „Heute haben wir unsere klaren Chancen nicht gemacht, so passiert es dann, dass wir ein Tor fangen und unentschieden spielen. Leider konnten wir unser zweites Ziel, alle Spiele zu gewinnen, nicht erreichen, aber auch aus so einem Spiel können wir Erfahrung mitnehmen.
Körperlich gut gegenhaltende Teams werden uns auch in der Verbandsliga wieder mehr begegnen und wir müssen es auch bei einem ekligen Spiel schaffen, unser Spiel durchzusetzen.“
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