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Region • 20. Juli 2026

Öffentliche Führung durch die Klosterruine Disibodenberg am Sonntag, den 2. August

Der Disibodenberg blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Nach einer noch unklaren keltischen und römischen Besiedlung reichen die Anfänge des klösterlichen Lebens bis in das 7. Jahrhundert: Um etwa 650 ließ sich der irischschottische Wandermönch Disibod mit seinem Gefolge auf dem Berg nieder und missionierte von hier aus das Naheland. Um das Jahr 1000 errichteten Augustiner-Chorherren ein kleines Stift, bevor um 1100 Benediktiner eine weitläufige Klosteranlage erbauten. In dieser Epoche verbrachte auch Hildegard von Bingen vier Jahrzehnte ihres Lebens auf dem Disibodenberg. Später prägten Zisterzienser rund 300 Jahre lang das klösterliche Leben an diesem Ort. Obgleich die Anlage nach Auflösung des Klosters als Steinbruch diente, ist immer noch Beachtliches zu entdecken. Innerhalb einer romantischen Parkanlage von 1840 eröffnet sich den Besucherinnen und Besuchern eine Ruine in mystischer Stimmung. Das Team des Disibodenbergs lädt am Sonntag, den 2. August, von 14.00 bis 16.00 Uhr zu einer öffentlichen Führung ein. Die Führung ist für alle Interessierten offen, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Treffpunkt ist der Museumshof am Disibodenberger Hof. Teilnahmebeitrag: 10 € inkl. Eintritt. Vor dem Besuch oder im Anschluss können Gäste das Museum besuchen oder bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen den Besuch im Museumshof ausklingen lassen.

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END