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Schule • 1. Februar 2026

Gymnasium und IGS: Landkreis beantragt zwei neue Schulen

Beim Thema Schulen geht es in Mainz-Bingen voran: Gleich zwei neue Schulen wird die Kreisverwaltung bei der Aufsichtsbehörde ADD beantragen – ein Gymnasium in Stadecken-Elsheim und eine IGS in der Verbandsgemeinde Bodenheim oder in der Verbandsgemeinde Rhein-Selz. Der Kreistag folgte jetzt mit diesem Beschluss einer Empfehlung aus der gemeinsamen Sitzung von Schulträger- und Kreisausschuss in dieser Woche. Der bereits vor einigen Wochen vorgestellte Schulentwicklungsplan wurde angepasst und verabschiedet.

Für das geplante Gymnasium ist der Standort Stadecken-Elsheim in der Mitte zwischen Nieder-Olm und Ingelheim vorgesehen: „Damit entlasten wir zunächst ganz stark die beiden bestehenden Gymnasien in den beiden Städten und geben diesen Schulen eine Perspektive, von den derzeit viel zu hohen Schülerzahlen herunterzukommen“, sagte Landrat Thomas Barth. Die Standortsuche für eine IGS steht dagegen noch am Anfang. Klar ist nur, dass sie keine bestehenden Schulen in ihrem Bestand gefährden darf. Daher liegt hier der südliche Landkreis im Fokus: „Einen geeigneten Standort müssen wir in Absprache mit den Kommunen noch suchen“, sagte der für den Bereich Schulbau zuständige Erste Kreisbeigeordnete Steffen Wolf.

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Der jetzt fortgeschriebene Schulentwicklungsplan gilt bis 2031 und stellt die Grundlage für die zukunftsfähige Schulplanung des Landkreises Mainz-Bingen dar. Basis sind die aktuellen und prognostizierten Schülerzahlen, die tatsächlichen Anmeldungen und Aufnahmen an den weiterführenden Schulen sowie die intensiven Abstimmungen der vergangenen Wochen. „Um keine voreiligen Schlüsse zu ziehen, haben wir in den zurückliegenden Monaten sehr viele Gespräche geführt – mit den Schulleitungen, den benachbarten Gebietskörperschaften, der ADD, dem Ministerium und auch intern. Dabei sind viele Varianten zur Schulentwicklung geprüft und diskutiert worden“, erläuterte Thomas Barth das Vorgehen: „Wir haben dann die Perspektive aus dem reinen Zahlenwerk des Schulentwicklungsplans mit den Erfahrungen und pädagogischen Anforderungen unserer Schulen vor Ort zusammengefügt. Dabei hat sich letztlich das jetzt beschlossene Modell als notwendig und bedarfsgerecht herausgestellt“, sagte der Landrat.

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Die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans zeigt, dass die bestehenden Kapazitäten insbesondere im Bereich der weiterführenden Schulen, und hier vor allem der Gymnasien, mittel- und langfristig nicht ausreichen werden, um den regionalen Bedarf abzudecken. Aufgrund der stabil hohen Übergänge zum Gymnasium und der rechtlichen Bedeutung des Elternwillens ist daher die Errichtung eines zusätzlichen Gymnasiums das wirksamste Mittel zur nachhaltigen Entlastung der bestehenden Schulstandorte. Darüber hinaus wurde ein weiterer Bedarf für eine lntegrierte Gesamtschule im südlichen Landkreis identifiziert, um langfristig zusätzliche schulische Angebote zu schaffen und die vorhandenen Bedarfe abzudecken: „Wir müssen Jahr für Jahr viele Kinder ablehnen, die sich auf unseren bereits bestehenden IGSen anmelden. Dem wollen wir mit diesem zusätzlichen Angebot entgegenwirken“, erläuterte Barth.

Neben den weiterführenden Schulen besteht noch Handlungsbedarf im Förderschulbereich. Mehrere Standorte stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen, insbesondere im Förderschwerpunkt „Ganzheitliche Entwicklung“. Der Schulentwicklungsplan empfieh

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