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Soziales • 15. Juni 2026

Großes Interesse beim Internationalen Frauentreffen in Ingelheim

Wie finde ich den passenden Sprachkurs? Welche Möglichkeiten gibt es, meine Deutschkenntnisse zu verbessern? Und welche Bildungsangebote stehen mir offen? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich über 30 Frauen beim Internationalen Frauentreffen in Ingelheim. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Integrationsbüro des Landkreises Mainz-Bingen, der Stadt Ingelheim, dem Weiterbildungszentrum (WBZ) sowie der Kreisvolkshochschule (KVHS) organisiert.

Im Mittelpunkt des Treffens stand das Thema „Sprache und Bildung“ – ein Wunsch, der direkt von den Teilnehmerinnen geäußert worden war. Das große Interesse zeigte sich bereits zu Beginn der Veranstaltung: Der Veranstaltungsraum war vollständig ausgelastet, zwischenzeitlich waren alle Sitzplätze belegt.

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Vertreten waren Frauen aus Somalia, Eritrea, Ägypten, Afghanistan und der Türkei. Die internationale Zusammensetzung spiegelte die Vielfalt der im Kreis lebenden Frauen wider und unterstrich den hohen Stellenwert solcher Begegnungsformate.

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Die Teilnehmerinnen erhielten umfassende Informationen zu Sprachkursangeboten, Bildungswegen und Unterstützungsmöglichkeiten vor Ort. Gleichzeitig bot die Veranstaltung Raum für persönliche Fragen und den Austausch von Erfahrungen. Viele Frauen nutzten die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich über bestehende Angebote in der Region zu informieren.

„Die hohe Beteiligung hat deutlich gezeigt, wie groß der Bedarf an niedrigschwelligen Informations- und Austauschformaten ist. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie wichtig solche Begegnungsräume für Vernetzung, gegenseitige Unterstützung und gesellschaftliche Teilhabe sind“, betonte Janine Göthling vom Integrationsbüro des Landkreises Mainz-Bingen.

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Aufgrund der positiven Resonanz sind bereits weitere Treffen geplant. Das nächste Interkulturelle Frauentreffen soll sich dem Thema „Ausbildung, Praktikum und Beschäftigung“ widmen.

„Unser Ziel ist es, Frauen dort zu erreichen, wo sie bereits aktiv sind und sich wohlfühlen. Über niedrigschwellige Formate schaffen wir Zugänge zu Informationen, fördern den Austausch und stärken bestehende Netzwerke. Das sind wichtige Voraussetzungen für gesellschaftliche Teilhabe“, so Frau Linda Blessing.

Das Internationale Frauentreffen ist zugleich Teil der Aktivitäten der Kreisverwaltung Mainz-Bingen im Rahmen des Förderprogramms „Kommunales Integrationsmanagement RLP“ (KIM). Der aktuelle Schwerpunkt des Landkreises liegt dabei auf der beruflichen und gesellschaftlichen Teilhabe zugewanderter Frauen.

„Ich bin sehr dankbar, dass wir mit Unterstützung der KIM-Förderung die Netzwerkarbeit zur Integration geflüchteter Frauen so wunderbar unterstützen können. Gleichzeitig merken wir, wie erfolgreich es ist, die Frauen auf diesem Weg anzusprechen und miteinander zu vernetzen“, sagte Kreisbeigeordnete Almut Schultheiß-Lehn.

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