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Schule • 13. Mai 2024

Umbau und Neubau der Präsident-Mohr-Schule rückt näher

Mit Spannung warten sicherlich alle Beteiligten der Schulgemeinschaft der Präsident-Mohr-Schule auf das Votum der Stadtgremien hinsichtlich der Sanierung der Ober-Ingelheimer Grundschule. Bereits im März 2022 wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, die eine Bietergemeinschaft aus Freiburg gewonnen hat.

Im Bau- und Planungsausschuss der Stadt wurden jetzt Vorentwürfe präsentiert. Fest steht, dass das Projekt mit rund 36 Millionen Euro eine große finanzielle und auch bautechnische Herausforderung werden wird. Bis zum Ende des Schuljahres 2024/25 wird der Unterricht noch am alten Standort stattfinden. Danach ziehen Schülerinnen und Schüler in die dann leerstehende Berufsbildende Schule in der Wilhelm-Leuschner-Straße ein. Man rechnet mit einer Bauphase von ca. 3 Jahren. Idealerweise könnte dann die Schule nach den Sommerferien 2028 in den Neubau einziehen. Ob sich dies alles so verwirklichen lässt, kann mit Sicherheit heute noch niemand sagen. Die Baustellenorganisation ist komplex, da eines der bestehenden Gebäude unter Denkmalschutz steht. Auch der öffentliche Vorplatz mit dem angrenzenden Spielplatz ist Teil der Architektenüberlegungen. Es gibt schützenswerten Baumbestand in den Freianlagen und es muss über hitzebeständige Baumarten nachgedacht werden. Auch die Tiefgarage ist Teil der umfangreichen baulichen Planungen.

Im Bau- und Planungsausschuss stellten die Architekten auch die pädagogische Komponente des Baukonzeptes vor. Für die 1. bis 4. Klasse soll es sogenannte „Jahrgangscluster“ geben. Das heißt, dass jede Klassenstufe einen besonderen Bereich erhält, in dem verschiedene Räume zu einer Einheit zusammengefasst werden.

Im Juni findet nun die nächste Sitzung des Ausschusses statt, in der weitere Maßnahmen auf den Weg gebracht werden sollen. Quelle: Allgemeine Zeitung vom 13. Mai 2024

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