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Lokal • 2. Dezember 2024

29. November - Tag der Schokolade

Als nach dem 2. Weltkrieg alliierte Soldaten in den Rosinenbombern Schokolade abwarfen, war dies für die ausgehungerten deutschen Kinder wie Weihnachten und Ostern zusammen. Ein kleines Stück Schokolade, langsam im Mund zergehen lassen, das war der Himmel auf Erden. Wenn meine Omas in den 60er Jahren zu Besuch kamen, hatten sie für uns Kinder immer ein Geschenk dabei: eine Tafel Schokolade, meistens, die mit dem Mohren.

Bis zum heutigen Tag ist Schokolade etwas Besonderes. Zwar gibt es zwischenzeitlich auf dem Markt viele Sorten und Geschmacksrichtungen, aber der Mythos, den diese Süßigkeit umgibt, ist geblieben. An Ostern gibt es Osterhasen aus Schokolade und Schokoladeneier, an Weihnachten gibt es Weihnachtsmänner aus Schokolade und viele Adventskalender, in denen sich ein Stück Schokolade versteckt.

Um 600 n. Chr. wurde der Kakao von den Maya angebaut. Christoph Kolumbus brachte Kakaobohnen aus Amerika mit und schließlich entdeckte man, dass man durch die Zugabe von Rohrzucker und Honig daraus ein Getränk machen konnte, das sich im Laufe der Zeit wachsender Beliebtheit erfreute.

Heute gibt es eine europäische Richtlinie, die die Herstellung von Schokolade harmonisiert. Schokolade ist ein Handelsprodukt, dabei ist Deutschland das wichtigste Exportland noch vor Belgien oder Italien. Die Preise für Schokolade hängen dabei wesentlich von den Rohstoffpreisen für Zucker und Kakao ab. Es gibt drei Typen von Schokoladensorten: Bitterschokolade, Milchschokolade und Weiße Schokolade.

Zu Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Schokolade in Apotheken als Stärkungsmittel verkauft. Oft werden der Schokolade auch stimmungsaufhellende Fähigkeiten nachgesagt. Tatsächlich enthält ungesüßtes Kakaopulver in geringen Mengen Theobromin, das chemisch Ähnlichkeiten zu Koffein aufweist. Dagegen ist Schokolade – genau aus diesem Grund – für Hunde, Katzen und Pferde hochgefährlich, da diese die enthaltenen Stoffe nicht abbauen können.

Hinsichtlich des Schokoladenkonsums liegt die Schweiz an der Spitze, gefolgt von Deutschland, Estland und dem Vereinigten Königreich. Wer jetzt Lust auf ein Stückchen Schokolade bekommen hat, dem darf man durchaus zuraten. In Maßen genossen, kann es auf keinen Fall schaden – eher sogar förderlich sein. Dann also: Guten Appetit!

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