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Lokal • 11. August 2025

Karlsbonbons: eine handgemachte, süße Geschenkidee

Das Museum bei der Kaiserpfalz hat sich etwas Besonderes einfallen lassen: Seit Kurzem gibt es dort „Karlsbonbons“ – kleine, rote Drops mit Erdbeer-Vanille-Geschmack und der „Unterschrift“ Karls des Großen, die eigens für Ingelheim per Hand hergestellt wurden.

Die Karlsbonbons sind nicht nur ausgesprochen lecker. Das eingearbeitete Karolus-Monogramm macht sie außerdem zu einer exklusiven, nur in Ingelheim erhältlichen Süßigkeit. Das unverwechselbare Zeichen war das offizielle Signum des Kaisers, durch das wichtige Dokumente erst ihre Gültigkeit bekamen. Es besteht aus den Buchstaben K-R-L-S, die um eine Raute angeordnet sind und, in der richtigen Reihenfolge gelesen, das Wort KAROLUS bilden. Das Monogramm wurde seit dem Jahr 793/94 auch auf die Rückseite der silbernen Denare der Karolinger geprägt. Dass Karl selbst zwar lesen, aber laut seinem Sekretär Einhard nicht besonders gut schreiben konnte, sei nur am Rande erwähnt.

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Hergestellt werden die „Karlsbonbons“ speziell für Ingelheim in der Bonbonmanufaktur „Bonbole“, die sich in der alten Stauferstadt Schwäbisch Gmünd in Baden-Württemberg befindet. Der kleine Betrieb stellt Bonbons noch traditionell per Hand her. Im Sortiment der Manufaktur finden sich rund 60 verschiedene Sorten, von A wie Ananas bis Z wie Zitronengras, wobei immer wieder neue Sorten hinzukommen. Dabei verwenden die Bonbonmacher ausschließlich natürliche Aromen und verzichten auf künstliche Farbstoffe. Außerdem sind die Bonbons vegan, gluten- und laktosefrei und werden ohne Fruktose produziert.

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Es gibt also viele gute Gründe, die Karlsbonbons als süße Überraschung oder kleines Dankeschön zu verschenken, oder natürlich einfach selbst zu probieren. Erhältlich sind sie im Shop des Museums bei der Kaiserpfalz und in der Tourist-Info im Winzerkeller. Eine kleine Tüte (30 Gramm) kostet 1,90 Euro, eine größere Tüte (90 Gramm) kostet 5,50 Euro.

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