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Bauen & Wohnen • 17. April 2026

Bau der Hoffnungshäuser in Ingelheim-West weiter im Plan

Im Rahmen einer Baustellenbesichtigung informierten sich interessierte Bürger*innen am Dienstag über den aktuellen Stand des Hoffnungshauses Ingelheim im Fichtenweg. Dabei wurde deutlich: Der Bau des integrativen Wohnprojekts schreitet wie geplant voran. Parallel dazu haben zwei wichtige Meilensteine begonnen – der Start der Standortleitung sowie die Bewerbungsphase für die künftigen Wohnungen.

Beim Vor-Ort-Termin konnten Interessierte miterleben, wie vormontierte Wände des zweiten Gebäudes mithilfe eines Krans aufgestellt wurden. Insgesamt entstehen am Standort vier Hoffnungshäuser mit 26 Mietwohnungen, überwiegend gefördert und damit für Haushalte mit Wohnberechtigungsschein zugänglich. Ziel des Projekts ist es, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig ein aktives, integratives Miteinander von Menschen mit und ohne Fluchterfahrung zu ermöglichen.

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Zeitgleich mit dem sichtbaren Baufortschritt hat auch die neue Standortleitung ihre Arbeit aufgenommen: Lydi (37) und Michael „Mike“ (37) Norman übernehmen künftig die Verantwortung für die inhaltliche Ausgestaltung des Zusammenlebens im Hoffnungshaus Ingelheim. Das Ehepaar ist seit 13 Jahren verheiratet und lebt mit seinen vier Kindern im Alter von vier bis elf Jahren künftig vor Ort. Beide sind ausgebildete Sozialpädagog*innen. Während Mike Norman langjährige Erfahrung in der Geflüchtetenhilfe und im Integrationsmanagement mitbringt, war Lydi Norman bisher vor allem in der Behindertenhilfe tätig. „Uns treibt die Überzeugung an, dass echte Begegnungen zwischen Menschen Brücken bauen. Wenn aus Fremden Nachbarn und schließlich Freunde werden, dann entsteht Gemeinschaft – genau dafür steht das Hoffnungshaus“, sagt Standortleiter Mike Norman.

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Mit dem Baustart ist auch die Bewerbungsphase für die Wohnungen eröffnet worden. Ein Teil der Wohnungen wird an Menschen mit Fluchterfahrung vergeben, die auf ihrem Weg in ein selbstständiges Leben begleitet werden. Für diese Wohnungen gibt es bereits zahlreiche Interessenten, die in der Bewerbungsphase berücksichtigt werden. Um eine ausgewogene und vielfältige Hausgemeinschaft zu ermöglichen, richtet sich der aktuelle Aufruf besonders an Menschen ohne Fluchterfahrung, die sich aktiv in ein gemeinschaftliches Wohnprojekt einbringen möchten. Interessierte können sich per E-Mail an hoffnungshaus@ingelheim.de melden. In persönlichen Gesprächen werden anschließend die gegenseitigen Erwartungen an das Zusammenleben abgestimmt.

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