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Region • 21. April 2026

Website: Landkreis Mainz-Bingen baut digitale Barrieren weiter ab

Informationen verständlicher und zugänglicher machen sowie Barrieren abbauen: Das hat sich der Landkreis Mainz-Bingen zum Ziel gesetzt und will Menschen unabhängig von individuellen Einschränkungen eine bessere Teilhabe im Internet ermöglichen. Deshalb bietet der Kreis auf seiner Website https://www.mainz-bingen.de inzwischen verschiedene Möglichkeiten, um einen möglichst selbstbestimmten Zugang zu Informationen zu fördern. Das betrifft konkret die Bereiche Barrierefreiheit, Leichte Sprache und Gebärdensprache.

„Wir wollen, dass möglichst viele Menschen in unserem Landkreis selbstständig unsere Angebote nutzen können. Deshalb investieren wir gezielt in technische Lösungen und verständliche Inhalte und setzen damit ein klares Zeichen für Inklusion und Barrierefreiheit in der digitalen Welt“, so Landrat Thomas Barth.

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So wurden in den vergangenen Monaten bereits einige Projekte umgesetzt. Kernelement ist etwa das neue sogenannte „Barrierefrei-Menü“ auf der Website des Landkreises – erkennbar durch das „Männchen-Symbol“. Nutzerinnen und Nutzer können hier unter anderem die Schriftgröße individuell regeln, in einen kontrastreichen Dunkelmodus wechseln oder auch Bilder ausblenden. Damit lassen sich Inhalte besser verarbeiten und an persönliche Bedürfnisse anpassen. Ebenso ist es möglich, sich die Website direkt im Browser vorlesen zu lassen – eine wertvolle Unterstützung zum Beispiel für Menschen mit Leseschwierigkeiten.

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Ein weiteres wichtiges Element innerhalb dieses Menüs ist eine durch künstliche Intelligenz (KI) gestützte Software, mit der sich Texte automatisiert in Leichter Sprache übertragen lassen. Die KI wandelt die Inhalte in noch klarer formulierte Texte um, die beispielsweise Fremdwörter und Nebensätze vermeidet. Auch aktuelle Pressemitteilungen lassen sich so im Übrigen übersetzen. „Das erleichtert insbesondere Menschen mit Lernschwierigkeiten, geringen Deutschkenntnissen oder kognitiven Einschränkungen den Zugang zu Informationen“, erklärt die zuständige Kreisbeigeordnete Almut Schultheiß-Lehn.

Ergänzend dazu stehen auf der Website auch Videos in Gebärdensprache zur Verfügung: Darin erklärt eine Gebärden-Dolmetscherin die zentralen Inhalte sowie den Aufbau des Internetauftritts und unterstützt so gehörlose oder hörgeschädigte Menschen bei der Orientierung auf der Seite.

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Zum Hintergrund: Öffentliche Verwaltungen sind durch die sogenannte Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung dazu verpflichtet, ihre jeweiligen Internetauftritte barrierefrei zu gestalten. Der Landkreis Mainz-Bingen versteht Barrierefreiheit dabei als fortlaufenden Prozess. Die bereits umgesetzten Projekte sind erste, wichtige Schritte in Richtung mehr digitale Barrierefreiheit – diese Angebote werden sukzessive ausgebaut.

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