Was Pippin gesehen hätte, wenn er in Ingelheim gewesen wäre?
der Historische Verein Ingelheim lädt ein zu einem Vortrag von Matylda Gierszewska-Noszczyńska M.A., M.Sc., Forschungsstelle Kaiserpfalz:
„Was Pippin gesehen hätte, wenn er in Ingelheim gewesen wäre?“
am Mittwoch, 10.6., 19.00 Uhr,
im Weiterbildungszentrum Ingelheim (WBZ), Fridtjof-Nansen-Platz 3.
Diese provokative Frage zu Beginn des Vortrages soll das Publikum auf eine Schriftquelle aufmerksam machen, die von einer möglichen Begegnung des Königs Pippin mit dem Mainzer Erzbischof Lullus im Jahr 754/755
in Ingelheim berichtet. Der Vortrag nimmt dieses Zusammentreffen zum Ausgangspunkt, um die Siedlungstopographie Ingelheims um die Mitte des 8. Jahrhunderts zu beleuchten: Wie sahen die Siedlungen, Gräberfelder, Sakralanlagen und der Königshof aus – und welche Veränderungen prägten diese Lebensräume? Er knüpft an Impulse aus dem Ausstellungsrahmen „447. Ein fränkischer Krieger auf dem Weg ins Jenseits“ an und stellt neue Erkenntnisse zu den frühmittelalterlichen Transformationsprozessen und zur Dynamik der Besiedlung vor.
Kooperation mit der Forschungsstelle Kaiserpfalz
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