Landkreis fördert Partnerschaften: Interesse wecken, Freundschaften knüpfen
Auf funktionierende Partnerschaften legt der Landkreis Mainz-Bingen ganz besonders viel Wert: „Wer sich gut kennt, hat auch viel Verständnis füreinander. Und das ist eine wichtige Grundlage für ein gutes Miteinander und ein friedliches Europa“, sagt Landrat Thomas Barth, der sich auch auf überregionaler Ebene für die Partnerschaft einsetzt – als langjähriges Mitglied und frisch gewählter Präsident des Partnerschaftsverbandes Rheinland-Pfalz/4er-Netzwerk. Die Partnerschafts-beauftragte Ricarda Kerl legte jetzt im Kreisausschuss einen Bericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres vor.
Der Landkreis Mainz-Bingen ist mit drei Regionen aus ganz verschiedenen Richtungen verschwistert: Die Provinz Verona in Italien, der Landkreis Nysa in Polen und der ruandische Sektorenverbund Kirehe. Zudem haben viele Mainz-Binger Kommunen ebenfalls Partnerschaften – zum großen Teil in Italien und Frankreich, aber auch in vielen anderen europäischen und außereuropäischen Ländern.
Um den Partnergedanken zu leben, das Interesse aneinander wach zu halten und die Freundschaften zu vertiefen, förderte der Landkreis im vergangenen Jahr 17 Begegnungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern aus Mainz-Bingen, der Provinz Verona und dem Landkreis Neisse mit etwa 7500 Euro. Darunter waren vier Schüleraustausche. Die Förderung des Landkreises Mainz-Bingen beträgt laut den Richtlinien im Höchstfall 600 Euro, Jugendbegegnungen und Schüleraustausche werden mit höchstens 1000 Euro gefördert.
Das laufende Partnerschaftsjahr im Landkreis steht ganz im Zeichen eines Jubiläums: 25 Jahre besteht die Partnerschaft zwischen Mainz-Bingen und dem polnischen Landkreis Nysa. Gefeiert wird vom 19.bis 21. Juni in Polen sowie vom 11. bis 13. September in Ingelheim. Außerdem werden im Sommer wieder Studierende aus Polen und Italien zum Praktikum in der Kreisverwaltung erwartet.
„2027 steht dann das 75-jährige Jubiläum mit unserer Partnerprovinz Verona an. Zur Vorbereitung dieses Jubiläums habe ich mit dem Präsidenten Flavio Massimo Pasini, Roberto Brizzi und Orfeo Pozzani bei ihrem gerade abgeschlossenen Besuch im Landkreis bereits die ersten Ideen ausgetauscht. Die Planungen hierzu werden wir gemeinsam nach der Sommerpause angehen“, freut sich Landrat Thomas Barth.
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