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Umweltschutz • 5. November 2026

Nachhaltige Klimaanpassung, natürliche Klimaschutz

Nadja Kaufmann erarbeitet Konzept für Landkreis-Liegenschaften

Heiße Sommer, häufigere Wetterextreme: Die Klimaveränderungen sind auch in Mainz-Bingen deutlich spürbar. Nadja Kaufmann will dem entgegenwirken. Als „Klimaanpassungsmanagerin“ ist sie beim Landkreis Mainz-Bingen seit Anfang Oktober verantwortlich für die Erstellung des sogenannten „Konzepts zur nachhaltigen Klimaanpassung und für natürlichen Klimaschutz“. Die Projektstelle ist zunächst für zwei Jahre vom Bund gefördert und nimmt vor allem die Liegenschaften des Landkreises in den Blick – mit dem Schwerpunkt Schulen.

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„Wir müssen uns an das verändernde Klima anpassen und unsere Gebäude so gestalten, dass es sich zum Beispiel an heißen Sommertagen dort gut aushalten lässt“, sagte Landrat Thomas Barth. Vor allem die 21 weiterführenden Schulen, die der Landkreis als Schulträger ausstattet, sollen künftig hitzeresilient aufgestellt werden – mit Verschattungen, Versickerungsmöglichkeiten für Wasser, Dach- und Fassadenbegrünungen, entsiegelten Schulhöfen sowie insgesamt mehr Begrünung. „Wir sind hier schon erste wichtige Schritte gegangen, in diesem Sommer beispielsweise mit der Neugestaltung des Außengeländes an der Realschule in Nierstein oder derzeit mit der Entsiegelung des Schulhofes an der IGS Nieder-Olm“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Steffen Wolf.

Mit dem „ANK-DAS-Förderaufruf“ unterstützt das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) die Vorhaben. Dabei soll die Klimaanpassungsmanagerin besonders die Synergien zwischen Klimaanpassung, natürlichem Klimaschutz und die Stärkung der Biodiversität unter Einsatz naturbasierter Lösungen in den Fokus nehmen. „Hiermit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Deutschen Anpassungsstrategie (DAS). Wir werden mindestens 30 Prozent naturbasierter Lösungen einsetzen und stärken so nicht nur die Biodiversität, sondern auch die Anpassungsfähigkeit des Landkreises an die Folgen des Klimawandels“, sagte Nadja Kaufmann.

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