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Region • 12. Juli 2026

165,8 Millionen Euro für Bevölkerungsschutz, Bildung, Digitalisierung, Klimaschutz und Verkehr

Ein Drittel für den Landkreis, zwei Drittel an die Kommunen: Diese Verteilung empfiehlt der Kreisausschuss dem Ende August tagenden Kreistag Mainz-Bingen in Sachen „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität“. In den Landkreis fließt in den nächsten Jahren aus dem kommunalen Förderbudget ein Regionalbudget in Höhe von insgesamt rund 165,8 Millionen Euro.

Wenn der Kreistag zustimmt, werden die Mittel wie folgt auf die kommunalen Gebietskörperschaften verteilt:

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Landkreis Mainz-Bingen: 55,3 Millionen Euro; Stadt Bingen: 13,9 Millionen Euro; Stadt Ingelheim: 18,7 Millionen Euro; Verbandsfreie Gemeinde Budenheim: 4, 4 Millionen Euro; Verbandsgemeinde Rhein-Nahe: 7,9 Millionen Euro; Verbandsgemeinde Bodenheim: 10,3 Millionen Euro; Verbandsgemeinde Gau-Algesheim: 8,6 Millionen Euro; Verbandsgemeinde Nieder-Olm: 17,3 Millionen Euro; Verbandsgemeinde Rhein-Selz: 21,5 Millionen Euro; Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen: 7,6 Millionen Euro.

In den vergangenen Monaten haben Landkreis und Kommunen ein Umsetzungskonzept entwickelt. Danach werden die Mittel vorrangig in zentrale Zukunftsbereiche gelenkt – insbesondere in den Bevölkerungsschutz, die Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur, die Digitalisierung, die Energie- und Wärmeinfrastruktur einschließlich Klimaschutz, die kommunale Infrastruktur und Daseinsvorsorge sowie die Verkehrsinfrastruktur. Mindestens 80 Prozent des Regionalbudgets sollen in diese Schwerpunktbereiche investiert werden, um den Landkreis nachhaltig und zukunftsfähig aufzustellen und kreisweit möglichst gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen.

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Die gewählten Schwerpunkte berücksichtigen zugleich die besonderen Rahmenbedingungen des Landkreises Mainz-Bingen. Die positive Bevölkerungsentwicklung der vergangenen Jahre sowie die Lage innerhalb der Metropolregion Rhein-Main führen weiterhin zu einem hohen Bedarf an leistungsfähiger kommunaler Infrastruktur. Gleichzeitig erfordern der demografische Wandel, insbesondere die Alterung der Bevölkerung, veränderte Anforderungen an Bildungs- und Betreuungsangebote sowie zunehmende Herausforderungen durch Klimaveränderungen und Extremwetterereignisse eine zukunftsgerichtete Weiterentwicklung der öffentlichen Infrastruktur.

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