Tag des Waldes
Der 21. März ist traditionell der „Tag des Waldes“. Bereits in den 1970er Jahren wurde er von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um auf die globale Waldvernichtung aufmerksam zu machen. Wälder schützen und nachhaltig nutzen, lautet die Botschaft der FAO. In Zeiten des Klimawandels hat dieser Tag noch einmal eine weitere Bedeutung erhalten.
30% der Erdoberfläche werden von Wäldern bedeckt. Doch der Raubbau an den Wäldern schreitet weiter voran.
Heute wissen wir, dass der Wald für die globale Menschheit von Bedeutung ist. Wälder tragen zur Stabilisierung des Klimas bei, da sie Sauerstoff erzeugen und Kohlenstoff speichern.
Jedes Jahr gibt es in Deutschland einen sogenannten „Waldzustandsbericht“, der in erschreckendem Ausmaß die Schäden des Waldes beschreibt. Die Trockenheit schadet den Wäldern und der Borkenkäfer tut sein Übriges um Bäume dauerhaft zu schädigen. Oft bleibt da nur noch die Abholzung.
Dennoch versucht man umzudenken und trockenresistente Neuanpflanzungen in den Wäldern vorzunehmen. Erste Erfolge zeichnen sich ab. Für den Menschen ist der Wald Erholungsort und Ort der Entspannung. „Waldbaden“, das heißt das bewusste und achtsame Gehen im Wald, ist eine Möglichkeit um gesund zu bleiben oder seine Gesundheit zurück zu erlangen. Spazierengehen im Wald bedeutet Hören, Riechen, Sehen – mit allen Sinnen den Wald erfassen. Auch das Umarmen von Bäumen gehört dazu.
2025 steht der „Tag des Waldes“ unter dem Motto „Wälder und Nahrung“. Wälder bieten eine große Quelle an Nahrungsmitteln – Pilze, Nüsse, Früchte, Wildfleisch – um nur einige Beispiele zu nennen. Wälder sind zudem Süßwasserspeicher, sind verantwortlich für eine große Anzahl an Insekten, die zur Bestäubung beim Obstbau oder in der Landwirtschaft von größtem Nutzen sind.
Die Forstwirtschaft ist darüber hinaus auch ein bedeutender Wirtschaftszweig und bietet vielen Menschen Arbeit. Die Holz- und Papierproduktion beläuft sich auf 600 Milliarden US-Dollar pro Jahr weltweit. (Quelle: tag-des-waldes.de/waelder-und nahrung/)






